Willkommen in der Fechtfabrik Erlangen

In der Fechtfabrik Erlangen studiert die „Interessengemeinschaft Meisterhauw“ das Historische Fechten. Das Studium umfasst das gemeinsame Interpretieren und Ausüben der Fechtkunst.  Der Schwerpunkt im regulären Training ist das Lange Schwert in der Tradierung von Johannes Liechtenauer und Hans Talhoffer.

In der Studiengruppe gibt es zur Zeit noch keinen ausgebildeten Instruktor. Die Rolle der Übungsleiter übernehmen die erfahrensten Fechter der Gruppe. Das Wissen um die Fechtkunst wird in externen Seminaren und Veranstaltungen eingeholt und vor Ort in Erlangen vertieft. Gleichzeitig bietet die Studiengruppe an, ein eigenes Verständnis der Fechtbücher zu entwickeln.

Willkommen in Erlangen

In der Fechtfabrik Erlangen ist jeder Mensch willkommen.

Diese Kampfkunst ist für alle da. Ob du aus sportlichen Beweggründen, aus dem Wunsch der Kultur- und Brauchtumspflege, aus Faszination, aus Gründen der Selbstverteidigung, oder mit der Absicht der Selbstbehauptung diese Kampfkunst erlernen willst, ist deine persönliche Entscheidung. Die Fechtfabrik steht dir offen.

In der Fechtfabrik Erlangen wirst du auf Freunde treffen. Wir gehen gemeinsam den Weg einer Kampfkunst, wie sie in Europa seit mehr als 600 Jahren ausgeübt wurde.

Du kannst jederzeit bei uns anfangen. Schaue hier, wann es dir zeitlich passt: Trainingszeiten zum Historischen Fechten in der Fechtfabrik Erlangen.

Meisterhauw

Ein Name mit Bedeutung

Der Name der Interessengemeinschaft „Meisterhauw“ entspringt den Fechtbüchern in der Schreibweise von Joachim Meyer aus dem Jahr 1570. Dieser nennt entsprechend der Lehrbegründers Johannes Liechtenauer fünf Hiebe als „Meisterhäue“.  Die Bezeichnung hat eine überraschende Tiefe: Es sind die Hiebe, die am „meisten“ (am häufigsten) verwendet werden. Es aber auch die Hiebe, welche die Majorität (die Meister/Hauptmänner) darstellen, denn man kann alle Hiebe auf diese fünf zurückführen. Und schließlich sind es die Hiebe, welche Fechter in der Prüfung überwinden muss, damit er sich Meister des Langen Schwertes nennen kann.

Diese (mindestens) dreifache Bedeutung ist typisch für mittelalterliche Fechtbücher. In wenigen Versen und Worten wurde möglichst viel Bedeutung konzentriert. Ein guter Name für eine Studiengruppe, die sich der Wiederbelebung der Kampfkunst aus diesen Worten widmet.

Organisation

Die Fechtfabrik Erlangen ist Teilnehmer im Förderprogramm der Neuen Marxbrüder. Der Standort erhält Unterstützung für Werbung und gemeinsame Aktionen, sowie Fortbildung. Für die Fechter in der Fechtfabrik Erlangen entstehen dadurch keine Gebühren.

Das Training ist ein Dauersportangebot des TV 1848 Erlangen. Der Turnverein unterstützt die Gruppe durch Hallenplätze. Um an dem Angebot teilzunehmen, muss jeder Fechter einen Mitgliedsantrag des TV 1848 Erlangen eingereicht haben und die Mitgliedsbeiträge entrichten. Die aktuellen Beiträge sind dem Mitgliedsbeitrag zu entnehmen (sie liegen zwischen 10 und 14 Euro im Monat).

Die IG Meisterhauw ist als Interessengemeinschaft eine lose Zusammenstellung von Personen mit einem gemeinsamen Ziel: „Die Wiederbelebung der Historischen Fechtkunst“. Es entstehen keine Verpflichtung zur Mitgliedschaft und keine Mitgliedsbeiträge.

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